Wasserstoffhochlauf zwischen Realität und Aufbruchsstimmung
Anfang September waren wir zu Gast beim Sommerfest des h2-netzwerk-ruhr e.V. in Herten. Bei bestem Wetter trafen sich Vertreter aus Industrie, Kommunen, Netzwerken, Forschungseinrichtungen und Projektentwicklern zum fachlichen Austausch rund um Wasserstoff, Energiewende und industrielle Transformation.
Den Auftakt bildeten die Begrüßungsworte von Bürgermeister Fred Toplak, der die Bedeutung von Energie- und Infrastrukturprojekten für die regionale Entwicklung hervorhob. Anschließend gab Dr. Thomas Kattenstein einen nüchternen und zugleich realistischen Einblick in die aktuelle Situation der Wasserstoffwirtschaft. Besonders deutlich wurde dabei, dass die technologische Machbarkeit vieler Projekte inzwischen nachgewiesen ist. Die eigentliche Herausforderung liegt heute darin, Angebot und Nachfrage erfolgreich zusammenzuführen und daraus wirtschaftlich tragfähige Projekte entstehen zu lassen.
Im weiteren Verlauf wurden im Rahmen verschiedener Projektvorstellungen spannende Beispiele aus Industrie, Forschung und Entwicklung präsentiert. Die Bandbreite reichte von technologischen Innovationen bis hin zu konkreten Umsetzungsprojekten und zeigte eindrucksvoll, dass der Wasserstoffhochlauf trotz aller Herausforderungen spürbar voranschreitet.
Wo Innovation auf Industrie trifft
Für uns als RAMSYS sind solche Veranstaltungen besonders wertvoll. Viele der Gespräche drehen sich mittlerweile weniger um einzelne Technologien und vielmehr um die praktische Umsetzung von Projekten, um Infrastruktur, Energieversorgung, Sicherheit und die Integration neuer Technologien in bestehende Industrieanlagen. Genau an diesen Schnittstellen begleiten wir unsere Kunden heute bereits in zahlreichen Projekten.
Der Abend klang bei Currywurst, Kaltgetränken und vielen interessanten Gesprächen vor dem Gebäude an dem Doncaster Platz aus. Für eine Wasserstoffveranstaltung hätte die Kulisse kaum besser gewählt sein können: Mit dem Anwenderzentrum H2 Herten entsteht hier ein Standort, an dem Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Projektentwickler gemeinsam an Batterie- und Wasserstoffthemen arbeiten.
Statt reiner Theorie stehen konkrete Anwendungen, Wissenstransfer und die Unterstützung neuer Energieprojekte im Mittelpunkt. Damit spiegelt der Standort genau das wider, worum es an diesem Abend ging: den Weg von der Idee hin zur praktischen Umsetzung.
Vielen Dank an das h2-netzwerk-ruhr, die HTVG und die Wirtschaftsförderung Herten für die Einladung und die gelungene Veranstaltung. Wir freuen uns auf ein baldiges Wiedersehen.





